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Datum: 23.02.12
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Abteilung Fußball - Spielberichte 11/12 - D-Junioren


|  Auswahl Spielberichte 11/12  |

26.11.11 (Kreispokal - Achtelfinale) SG Reußen : SVG 3:5 (0:4)

Autor: Maik Heinel

Nach den Ausfällen von Sascha, Paul S., Timmy, Paul W. und Niklas S. reiste man mit dem letzten Aufgebot zum Tabellenführer der Staffel 2. Um überhaupt spielfähig zu sein, standen mit John und Kevin zwei E-Junioren im Kader. Natürlich war diese Ausgangssituation alles andere als optimal, und so wollte man mit einer defensiven Ausrichtung ein Debakel vermeiden.
Die Partie begann wie vermutet. Reußen übernahm die Initiative und unsere Mannschaft wurde bis zum Schluss weitestgehend in der eigenen Hälfte gebunden. Dennoch gelangen einige Gegenstöße mit denen die Gastgeber größtenteils nicht zurechtkamen. Der Führungstreffer entstand allerdings recht glücklich, als der überragend ackernde Andreas aus dem Gedränge abzog – 0:1 (4.). Dieser Treffer in einer vermeintlich aussichtslosen Lage beflügelte unsere Jungs ungemein. Nun kämpfte die gesamte Mannschaft absolut vorbildlich und hatte neben dem Können auch das notwendige Glück. Die Heimacht rannte sich immer wieder in unserer Abwehr fest und fand in Torhüter Leon ihren Meister. Zur guten Abwehrarbeit gesellte sich schließlich ein perfektes Umkehrspiel und die Kay-Show nahm ihren Lauf. Unser Stürmer wurde immer wieder perfekt auf die Reise geschickt und bedankte sich mit einem lupenreinen Hattrick. Hier zeigte Kay endlich wieder seine ganze Klasse und narrte bei jedem Treffer mindestens drei Gegenspieler – 0:4 (9., 20., 24.). Brauchten unsere Jungs für vier Tore nur sechs Versuche, rannte der überlegene Kontrahent bis zur Pause erfolglos an. Zu dieser ging es dann nach drei Minuten nicht gerechtfertigter Nachspielzeit. Aber wer wollte bis dahin Böses vermuten!
Nach dem Seitenwechsel wurden die Reußener noch dominanter und kamen schließlich auch zum längst überfälligen Erfolg – 1:4 (34.). Doch der befürchtete Einbruch unserer Mannschaft blieb aus. Mit vorbildlicher taktischer Disziplin bekämpfte man den Gegner und hatte nach wie vor Glück. So bei drei Treffern ans Aluminium und mehreren Schüssen, die das Ziel nur knapp verfehlten. Aber Fortuna trug an diesem Tag die Großgräfendorfer Farben und Jonas machte in Minute 41 den Sack endgültig zu – 1:5. Die Heimacht gab aber noch nicht auf und kam schließlich zum 2:5 (54.). Die verbleibenden Minuten überstand man schadlos und der Sieg schien sicher. Denkste, denn jetzt wurde die Partie zur Farce! Der Schiedsrichter, der bis dahin eine gute Partie ablieferte, schrieb nun sein eigenes Regelbuch. Dabei konnte man drei klare Fehlentscheidungen noch verkraften, aber das er 8 Minuten und 47 Sekunden nachspielen ließ, war ein absoluter Witz. Jeder andere hätte auf Grund des Spielverlaufs maximal eine Minute draufgelegt, gab es doch keine nennenswerte Unterbrechung. Doch alle Hilfe nützte nichts, auch wenn die SGR noch zum 3:5 kam (60. +2).
Mit taktischer Disziplin und kämpferischer Höchstleistung kam unsere Verlegenheitstruppe zu einem glücklichen Sieg und dem Einzug ins Viertelfinale. Der Umstand nicht das Spiel machen zu müssen, war dabei sicherlich die Grundlage des Erfolges. Ein besonderes Lob geht heute an Dominic, der erstmals ein komplettes Spiel bestritt und dabei zu überzeugen wusste, aber auch an John und Kevin, die sich sehr gut einfügten.
Abschließend sei noch ein Vorfall am Spielfeldrand erwähnt. Nachdem der Schiedsrichter seine Linie endgültig verlor, gab es natürlich lautstarke Proteste unseres Anhangs. Dies ist jedem Zuschauer erlaubt und hat den Schiedsrichter nicht zu interessieren. Dennoch verwies er einen Zuschauer von der Sportanlage, ohne mein Veto zu beachten. Dieser kam dieser nicht gerechtfertigten Anordnung nur zögernd nach, und der Reußener Trainer Gansert drehte nun völlig durch und griff unseren Spielervater tätlich an, indem er mit beiden Händen zweimal rabiat stieß. Unglaublich! Es ist nur der Besonnenheit unseres Spielervaters zu verdanken, dass die Situation nicht eskalierte.
SVG: Leon Kloß – Niklas Enke, Max Schandelle, Dominic Borowy, Jonas Wiedmer, Andreas Sohler, John Seidemann (37. Kevin Prenz), Kay Seidemann

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